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Die Socke

19 ♥, Miststück, launisch, durchgeknallt mit Leidenschaft für Kekse!
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Reisen

Von Kühen, Werwölfen und Geisterfahrern.

Interessanter Titel, nicht wahr?
Das Wochenende, welches er beschreibt war auch nicht ohne, ganz im Gegenteil, es war im wahrsten Sinne beherrscht von Chaos.

Spulen wir doch einfach mal zurück an den Tag, an dem alles begann.


Samstag, 19.07.2008, 05:27 Uhr…

- „Aufgeht’s!“ -


Der Wecker klingelte nun schon zum dritten Mal und langsam wurde es auch Zeit, nachzugeben und endlich aufzustehen.
Für die frühe Uhrzeit ungewöhnlich aufgedreht, hüpfte ich unter die Dusche und packte anschließend die restlichen Sachen in den Koffer, welcher letztendlich zusammen mit Bettwäsche, Luftmatratzen und allerlei anderem Kram im Auto verstaut wurde.

Von da an hieß es nur noch Warten…


Samstag, 19.07.2008, 07:18 Uhr…

- „Wurde aber auch Zeit.“ -


Steff war endlich eingetrudelt, ihr Gepäck im Auto und die Reise konnte, ein paar Minuten später, endlich losgehen.


-.-.-


Samstag, 19.07.2008, irgendwann am Vormittag…

- „Herbert, was hat die vor?!“ -


Der erste Teil der Fahrt war, abgesehen von ein paar Elefantenrennen und aufdringlichen Mercedesfahrern, relativ unspektakulär, doch änderte sich das schnell, als wir die erste [und einzige] Rast einlegten.

Wer denkt, es wäre unmöglich, sich auf einem Rastplatz zu verfahren, hat sich geirrt. Das geht schneller als man denkt, wie ich in Erfahrung bringen durfte. Da biegt man einmal falsch ab und schon fährt man beinahe am eigentlichen Ziel – der Tankstelle – vorbei.

Aber was nicht passt, wird passend gemacht.
Man legt also den Rückwertsgang ein und nimmt ein paar Meter als Geisterfahrer in kauf, ist ja alles halb so wild. Die Dame in dem Auto, das uns von der Autobahn entgegen kam, sah das wohl etwas anders. [Leider konnte ich ihren Gesichtsausdruck nicht sehen, aber ich hab mir erzählen lassen, dass sie wohl sehr geschockt war XP]
Ihr werter Ehegatte konnte nur noch schmunzeln und mit dem Kopf schütteln, als ich neben ihnen an die Tanksäule fuhr.


10 Minuten später…

- „Huch, da bin ich wohl etwas zu früh abgebogen.“ -


…setzten wir unsere Reise auch schon fort, dieses Mal ich als Beifahrer. Und da fing der ganze Schlamassel auch schon an.

Holländer, die wohl noch nie etwas von dem Rechts-Überholverbot gehört hatten, gesperrte Ausfahrten, Baustellen über Baustellen, Kilometerlanger Stau und ein überfordertes Navi waren nur ein Teil davon.

Da wir aufgrund der schlechten Verkehrslage die Autobahn weitgehend umfahren mussten, fuhren wir Großteils über Bundes- und Landstraßen. Und weil alles noch nicht genug war, landeten wir, ehe wir uns versahen auf dem großen IKEA Parkplatz.
[Die hätten das auch ein bisschen besser ausschildern können. ûu]

Naja, einmal herzhaft gelacht und Schwamm drüber. Nur keine Zeit verlieren, wir waren eh schon viel zu spät dran.

Weiter ging’s durch Bielefeld [JA, WIR WAREN DORT! X)] und das ausnahmsweise mal ohne weitere Zwischenfälle. Aber es wäre ja nur halb so toll gewesen, wenn es so geblieben wäre.

Eine halbe Stunde später…

- „Scheiße, wo sind wir?!“ -


…meldete sich das Navi plötzlich zu Wort und wollte, dass wir links abbogen. Doch war da keine Straße, sondern ein etwas breiterer Trampelpfad. Wir entschieden uns zunächst dagegen, aber keine 50 Meter weiter, bestand es wieder darauf, abzubiegen.

Diesmal gaben wir nach und landeten zu unserem Entsetzen auf einem Feldweg der uns direkt durch grüne Wiesen und Kuhweiden führte. Deren Bewohner warfen uns nur kurze Blicke zu und wandten sich dann wieder ab, um ihrer Lieblingsbeschäftigung, dem Schmatzen und Sabbern, nachzugehen.


Nach 5 Minuten…

- „Zivilisation!“ -



Als wir schon fast den Gedanken aufgegeben hatten, jemals wieder in die Zivilisation zurückzukehren, erstrahlte direkt vor uns die ‚Rettung’ in Form einer geteerten[!] Landstraße und auch das blaue Autobahnschild, welches wir kurz darauf sahen, gab uns neuen Grund zur Hoffnung.

[…]


Samstag, 19.07.2008, 13:55 Uhr…

- „Willkommen in Simville!“ -


„Sie haben das Ziel erreicht!“
Noch nie klangen diese paar Worte schöner in meinen Ohren, als zu jenem Zeitpunkt. Schon als wir mit laut dröhnender Disneymusik in die Straße einbogen, konnten wir die anderen bei den Autos herumspringen und winken sehen. [Wären wir nicht zuerst vorbeigefahren und versehentlich im Kreisverkehr gelandet, wären wir sicherlich vor ihnen da gewesen! ûu].

Von da an konnte das Wochenende so richtig beginnen.


Samstag, 19.07.2008, ~14:30 Uhr…

- „Urgh, Leiter.“ -


Nach herzlicher Begrüßung, erster Inspektion der Schlafstätte und kleiner Stärkung, folgte die nachträgliche Geschenkeverteilung an die beiden Geburtstagskinder. Anschließend machten wir noch einen kleinen Spaziergang im Regen – nein, eigentlich gingen wir Einkaufen, aber am Ende kam eh das Gleiche bei raus: Durchnässte Klamotten und Schuhe.


Samstag, 19.07.2008, ~20:30 Uhr…

- „Ich hab keine Zeit, ich muss grad jemanden umbringen.“ -


Den Abend ließen wir bei einer Partie Singstar und ein paar Runden Werwolf, dem absoluten Hoggispiel schlecht hin [;D], ausklingen.

Warum werde ich eigentlich ständig als Werwolf beschuldigt, wenn ich doch nur ein armer Bürger bin? ;__;
Naja, auch wenn meine Gruppe stets verlor, Spaß macht’s doch trotzdem immer!

Anschließend verpennte ich noch ‚Bärenbrüder’… ûu

-.-.-

Sonntag, 20.07.2008…


- „Meine Füße fallen runter.“ -


Diesen Tag erzähle ich im Schnelldurchlauf, denn so wirklich viel ist nicht passiert. Nachdem wir alle frisch gewaschen aus den Bädern kamen und gemeinsam gefrühstückt hatten, kletterten wir wieder auf den Dachboden um etwas mit der Wii zu spielen.

Na gut, WIR nicht direkt. Meine Wenigkeit hatte es sich, folglich eines kleinen Schwächeanfalls, auf dem Fliesenboden im Badezimmer gemütlich gemacht, wo ich mit den Füßen auf dem Badewannenrand und einem kalten Waschlappen auf der Stirn vor mich hinvegetierte.

Am Nachmittag wackelte ich dann mit den anderen ins Kino, wo wir uns in zwei Gruppen aufteilten, da wir uns für keinen Film einigen konnten. Freche Mädchen sagte mir nicht zu, also begab ich mich mit den anderen in Get Smart.

Danach begleiteten wir Tini noch zum Bahnhof von Cloppenburg, wo wir uns auch gleich von ihr verabschieden mussten. D:

Abends setzten wir uns dann wieder vor die Wii und buzzerten um die Wette.


Montag, 21.07.2008…

- „Ach, is eh scheiß Wetter, schlafen wir weiter.“ -

Damit war die Tagesplanung – ein Besuch im Freizeitpark – auch schon vergessen. Wer mag schon gerne bei strömenden Regen Achterbahn fahren? [Mal abgesehen davon, dass ich es nicht mal bei strahlendem Sonnenschein mag. Ûu]

So schlugen wir die Stunden eben mit Schlafen, Rumgammeln, Wii-Spielen, Futtern, […] und Filme gucken, tot.

Um aber etwas Aktivität in den Tag zu bringen, schlenderten wir abends noch durch die Stadt und gingen anschließend zum Abendessen in die Eisdiele.
Wenig später machten wir uns, mit einer gratis Kugel Eis, auf dem Heimweg, wo wir, dort angekommen, wieder ein paar Runden Wii spielten.

Leider bin ich dabei eingepennt und konnte nicht mit UNO [mit verschärften Regeln] spielen. Warum verschlafe ich eigentlich immer alles? D:


Dienstag, 22.07.2008…

- „OMG! Wo kommt ihr denn her?!“ -


Der Tag der Abreise. Das verlängerte Wochenende verging viel zu schnell und ehe wir uns versahen, waren nach einem gemeinsamen Frühstück auch schon alle Sachen in den Autos verstaut und die Mannschaft abfahrbereit.

- „Ich hab gerade zwei Mülltonnen umgefahren!“ -

Nachdem wir uns dank der dämlichen Karte von GoogleMaps mindestens fünf mal in der Neubausiedlung verfahren hatten, fanden wir endlich den richtigen Weg auf die Bundesstraße, die uns zur diesmal leeren Autobahn führte. Kaum waren wir abgefahren, bemerkte Steff dann plötzlich, dass wir in der Eile ganz vergessen hatten zu Tanken. Tja, Shit Happens.

Als wir mit fast bis auf die Reserve leerem Tank auf die Autobahn fuhren, begannen wir beide schon zu Schwitzen. Doch war die Erleichterung groß, als nach endlos scheinender Strecke endlich eine Tankstelle auftauchte.

Dort trafen wir zuuuufällig auch alle anderen wieder, da sie mit uns rausgefahren waren. Als der Tank endlich voll und die Blase leer waren, hieß es dann endgültig Abschied nehmen.

Der Rest der Reise ist dann wesentlich uninteressant, also brauch ich das auch nicht zu erzählen. Nur so viel: Gegen 19:00 Uhr erreichten wir endlich wieder unser Heimatland, den FREISTAAT FRANKEN!

Ende.


25.7.08 18:12


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